Presseinformation

BUNTE GÖTTER – GOLDEN EDITION
Die Farben der Antike
30. Januar – 17. Januar 2021
Liebieghaus Skulpturensammlung

Die Farbigkeit der antiken griechischen und römischen Skulptur begeistert seit mehr als 15 Jahren ein weltweites Publikum. Rund 3 Millionen Besucherinnen und Besucher konnten die Ausstellung „BUNTE GÖTTER“ in Museen etwa in Athen, Istanbul, Kopenhagen, London, Malibu, Mexiko-Stadt, München, Berlin, Rom sowie Wien und zuletzt in San Francisco erleben, außerdem in den Museen renommierter Universitäten wie in Harvard und Oxford. Die Liebieghaus Skulpturensammlung präsentiert nun eine große, erweiterte Ausstellung, die einen neuen, differenzierten Blick auf das irritierende Phänomen der Statuenpolychromie ermöglicht. „BUNTE GÖTTER – GOLDEN EDITION. Die Farben der Antike“ zeigt über 100 Objekte aus internationalen Museumssammlungen wie etwa dem British Museum in London, dem Museo Archeologico in Neapel, der Ny Carlsberg Glyptotek in Kopenhagen, dem Archäologischen Institut in Göttingen, der Skulpturensammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sowie aus dem Bestand des Liebieghauses, darunter 60 Rekonstruktionen aus den letzten Jahren, aber auch einige aus dem 19. Jahrhundert, sowie 22 Grafiken.

„Die Farbigkeit antiker Skulptur ist ein faszinierendes Phänomen, das trotz intensiver Erforschung in den letzten Jahrzehnten und der Veröffentlichung wichtiger Ergebnisse weiterhin überrascht und für Irritation sorgt. Allgemein hält sich das Bild einer marmorweißen antiken Skulptur und Architektur. Die Liebieghaus Skulpturensammlung sowie ein Wissenschaftlerteam um Vinzenz Brinkmann mit ihrem internationalen Forschungsnetzwerk werden nicht müde, diese Sicht nachhaltig zu korrigieren. Die große erweiterte Ausstellung ‚Bunte Götter – Golden Edition‘ in der Liebieghaus Skulpturensammlung präsentiert neueste, lehrreiche Erkenntnisse und resümiert 40 Jahre intensive Forschung zur Farbigkeit antiker Skulptur“, sagt Dr. Philipp Demandt, Direktor der Liebieghaus Skulpturensammlung, über die Ausstellung.

Den kompletten Pressetext finden Sie hier als PDF zum Download.

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